Erste Tarifrunde über Eingruppierung aber geplatzt
Erzieherinnen hoch im Kurs

Ob im Kindergarten, im Krankenhaus oder im Altenheim: Die Eingruppierung für die Beschäftigen und die dafür wesentlichen Tätigkeitsmerkmale sollen neu ausgehandelt werden. Das forderte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Mittwoch zum Auftakt der bundesweiten Tarifverhandlungen für Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes in Hannover. Laut Verdi entspricht die geforderte Überarbeitung einer Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich 10 Prozent. "Die Forderungen halten wir für vollkommen unrealistisch", erklärte der Geschäftsführer der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA), Hartmut Matiaske, nach der ersten Runde. Die nächste Tarifrunde soll am 23. März in Münster stattfinden. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) betonte: "Die Zeit ist reif für eine gute und angemessene Bezahlung für Erzieherinnen und Erzieher."
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