Eschenbach: Kriminalstatistik veröffentlicht
Polizei leistet gute Arbeit

Über markant rückläufige Zahlen in der Kriminalstatistik, die gute Sicherheitslage und mehr Personal freut sich die Polizei in Eschenbach. Darüber berichtete Polizeihauptkommissar Werner Stopfer beim Besuch einer CSU-Delegation.

Hinter der renovierten Fassade des Dienstgebäudes erfuhren Kommunal- und Landespolitiker zum Jahresende, wie die PI Eschenbach aufgestellt ist. Die Besucher brachten ihre Wertschätzung und die der Bevölkerung zum Ausdruck: "Die Polizei ist der Partner der Kommunen".

Gute Sicherheitslage und hohe Aufklärungsrate

In Vertretung für Ersten Polizeihauptkommissar Reiner Striegl empfing stellvertretender Dienststellenleiter Werner Stopfer die Gäste. Die Statistik 2014 unterstreicht die gute Sicherheitslage und eine hohe Aufklärungsrate. 27 000 Einwohner und rund 10 000 Amerikaner leben im Zuständigkeitsbereich der Inspektion. "Wenn die Amerikaner zur Gesamteinwohnerzahl gezählt würden, wäre der Prozentsatz von Straftaten und Aufklärungsquote in einem noch besseren Verhältnis", hob Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch hervor.

Nachtleben erfordert Polizeipräsenz

Das Nachtleben in Grafenwöhr fordere weiter die Präsenz der Polizei, betonte Werner Stopfer. Das Netzwerk mit den US-Behörden und der US-Militärpolizei erweise sich hier als sehr effektiv. Erfreulich sei der Rückgang bei Verletzten und Verkehrsunfällen. Leider habe es im Jahr 2014 fünf Verkehrstote gegeben. Wegen Einbrüchen in Vereinsheimen wurden Vorsichtsmaßnahmen mit den Vereinsvertretern abgesprochen.

Weniger Rauschgiftdelikte bei Kindern und Jugendlichen

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß erkundigte sich nach den Rauschgiftdelikten. Von diesen wurde auch Eschenbach nicht verschont. Positiv sei es, so Werner Stopfer, dass keine Kinder und Jugendlichen verwickelt seien. Überwiegend junge Erwachsene und auch über 30-Jährige zählten zu den Konsumenten. Personal ist immer ein Thema. "Seit 1. September 2014 verstärken fünf neue Beamte die PI Eschenbach", berichtete Stopfer. Dies tue besonders dem Schichtbetrieb gut, weil das Durchschnittsalter der Beamten im Schichtdienst so gesenkt werden konnte.

Entspannte Personalsituation

Für die Zukunft gelte es zu hoffen, dass die Abgänge auch wieder ersetzt würden, so Stopfer. Tobias Reiß, Petra Dettenhöfer und Bezirksrat Toni Dutz freuten sich über die entspannte Personalsituation, sagten aber auch zu, den politischen Druck für Personalersatz und eine gute Ausstattung der Polizei aufrecht zu erhalten. Gut gelungen seien die Wärmedämmung und Sanierung an der Fassade des Inspektionsgebäudes. Die neue Optik passe. Wünschenswert wäre nun, dass bald auch die Innensanierung des Gebäudes in Angriff genommen werden könnte.

Stephan Oetzinger, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, dankte den Beamten für ihren Einsatz. "Die bayerische Bevölkerung ist stolz auf ihre Polizei" bestätigte stellvertretender Landrat Albert Nickl. Dritter Bürgermeister Klaus Lehl und CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes dankten für die enge Verbundenheit der Polizei mit der Stadt Eschenbach. Durch Stadtrat Markus Gradl, der bei der PI Eschenbach Dienst tut, werde die Verbundenheit noch verstärkt.
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