EU und IWF rufen Athen wieder einmal zur Ordnung
"Die Kuh muss vom Eis"

Die Europäer und der Internationale Währungsfonds verstärken ihren Druck auf Griechenland, um die Schuldenkrise bald zu entschärfen. EU-Gipfelchef Donald Tusk warnte Athen explizit vor weiterer Hinhalterei. "Es gibt keinen Raum zum Spielen mehr, es gibt keine Zeit zum Spielen mehr", sagte er in Brüssel. "Wir brauchen Entscheidungen, keine Verhandlungen", sagte Tusk. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte: "Die Kuh muss vom Eis, aber sie rutscht dauernd aus." Im Schuldendrama türmen sich allerdings schon wieder neue Probleme auf. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes in Athen sind die vor drei Jahren verhängten Rentenkürzungen verfassungswidrig und müssen zurückgenommen werden. Nach Schätzungen muss der Staat damit pro Jahr etwa 1,5 Milliarden Euro mehr aufbringen.
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