EU verlängert Sanktionen gegen Moskau

Trotz möglicher Milliardenverluste setzen der Westen und Russland im Ukraine-Konflikt weiter auf gegenseitige Sanktionen. Die EU verlängerte am Freitag die Strafmaßnahmen gegen die von Russland einverleibte Schwarzmeerhalbinsel Krim um ein Jahr. Moskau kündigte an, in Reaktion auf die westliche Sanktionspolitik das seit Anfang August 2014 geltende Importverbot für Lebensmittel aus der EU und den USA zeitlich ausdehnen zu wollen.

Kremlchef Wladimir Putin will an der Partnerschaft mit dem Westen festhalten. Beim internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg sagte er, Einschränkungen für die rund 6200 in Russland aktiven deutschen Unternehmen werde es nicht geben. Unterdessen wurde bekannt, dass die andauernde Wirtschaftskrise in Russland in Deutschland fast eine halbe Million Jobs und europaweit weit mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze bedrohen könnte. Dies geht aus einer Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) hervor, die der "Welt" und weiteren europäischen Zeitungen vorliegt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.