EU will Stopp von Luftangriffen auf syrische Rebellen
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Die Europäische Union fordert von Russland ein sofortiges Ende von Luftschlägen gegen die Opposition in Syrien. "Diese militärische Eskalation birgt das Risiko einer Verlängerung des Konflikts", heißt es in einer Erklärung der EU-Außenminister. Das Regime gewann am Montag im Kampf gegen Rebellen weiteres Gelände. Russland hatte vor fast zwei Wochen in Syrien mit Luftangriffen begonnen. Dem Kreml zufolge sollen sie den IS zurückdrängen. Die Mehrheit der Angriffe richtet sich westlichen Regierungen und Aktivisten zufolge jedoch vor allem gegen Kräfte, die mit den Extremisten verfeindet sind. Moskau unterstützt eine Offensive des Regimes gegen ein Bündnis moderater und radikaler Rebellen.

Umgekehrt erhalten syrische Kurden für den Kampf gegen den IS Waffen von den USA. Die kurdischen Volksschutzeinheiten haben dem IS im Norden Syriens empfindliche Niederlagen beigebracht. Sie kontrollieren einen großen Teil der Grenze zur Türkei - und sollen weiter vormarschieren. Russland bekräftigte dennoch seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Westen. "Es geht nicht nur um das Vermeiden unabsichtlicher Zwischenfälle, sondern auch um eine Koordination gemeinsamer Handlungen", sagte Außenminister Sergej Lawrow.
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