Europa bandelt via Atlantik mit Südamerika an
Mega-Kabel nach Brasilien

Vor dem Hintergrund der NSA-Abhöraffäre wollen die Regierungen Europas und Lateinamerikas ein gewaltiges Glasfaserkabel quer durch den Atlantik legen. Das Kabel werde das portugiesische Lissabon mit dem brasilianischen Fortaleza verbinden, teilte die EU-Kommission am Donnerstag nach Abschluss des EU-Lateinamerika-Gipfels in Brüssel mit. Ende 2017 solle es betriebsbereit sein. Bisher sei Lateinamerika "zu 85 bis 90 Prozent auf Unterseekabel in Richtung USA angewiesen", wenn es mit Europa kommunizieren wolle, erläuterten Experten der EU-Kommission. Die Gipfeltreffen von EU, Lateinamerika und Karibik findet alle zwei Jahre statt. Die EU und der südamerikanische Staatenbund Mercosur kündigten an, einen neuen Anlauf für den Abschluss eines transatlantischen Handelsabkommens zu unternehmen.
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