Ex-Geheimdienstchef offenbar tot
Kurz notiert

Der ehemalige Chef der CIA, David Petraeus. Archivbild: dpa
Damaskus/Beirut.(dpa) Der ehemalige Chef des syrischen Geheimdiensts im Libanon, General Rustum Ghassale, ist nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London tot. Ghassale (61) sei in Syrien den Verletzungen erlegen, die ihm die Leibwächter eines anderen Geheimdienstchefs bei einem Streit zugefügt hätten. Ghassale war von 2002 bis 2005 der mächtige und gefürchtete Chef des syrischen Militärgeheimdienstes im Libanon.

Bewährungsstrafe für Petraeus

Charlotte.(dpa) Der ehemalige amerikanische Topgeneral und Ex- CIA-Chef David Petraeus ist wegen der Weitergabe geheimer Informationen zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe sowie einer Geldstrafe von 100 000 Dollar verurteilt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Charlotte im Bundesstaat North Carolina nach der Entscheidung von Richter David Keesler am Donnerstag mit. Petraeus hatte 2012 seinen Geheimdienstposten aufgegeben, nachdem seine Affäre mit einer Frau aufgeflogen war, die an einer Biografie über ihn arbeitete. Für das Werk hatte der Vier-Sterne-General Paula Broadwell, eine frühere Reserveoffizierin, in strengvertrauliche Akten und E-Mails schauen lassen.

Polen gegen die "Nachtwölfe"

Warschau.(dpa) Die "Nachtwölfe" müssen draußen bleiben: Polen hat die Einreise des russischen Motorradclubs mit guten Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt. Die russische Botschaft in Warschau sei am Freitag in einer diplomatischen Note darüber informiert worden, dass die Mitglieder des Clubs nicht einreisen dürfen, teilte das Ministerium mit. Mit dem Nein ist der kürzeste Landweg für die "Nachtwölfe" von Moskau nach Berlin dicht. Fraglich ist, ob die Biker den Umweg über die Ukraine wagen. Die "Siegesfahrt" zur Erinnerung an den Sieg der Roten Armee soll dennoch am Samstag starten.
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