Familienministerin Manuela Schwesig zum Zukunftsreport Familie 2030
Familienpolitik „nahe am Leben“

Berlin. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig will den gesetzlichen Anspruch auf Kinderbetreuung ausbauen. Die SPD-Politikerin forderte am Donnerstag in Berlin einen Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung am Nachmittag. Familienpolitik müsse dem Lebensalltag von Menschen gerecht werden, sagte sie. Es gebe eine große Betreuungslücke, sobald Kinder in die Schule kommen. Ganztagsbetreuung sei für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Der am Donnerstag veröffentlichte "Zukunftsreport Familie 2030" des Forschungsinstituts Prognos unterstützt die Forderung der Ministerin. 70 Prozent der Bevölkerung wünschen sich mehr Betreuungsangebote mit längeren und flexibleren Betreuungszeiten. Die Pläne zur Erhöhung des Kindergelds hält die Ministerin hingegen für nicht ausreichend. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte angekündigt, das Kindergeld um zwei Euro im Monat zu erhöhen.

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