Fast jeder Zehnte braucht Hilfe vom Staat

Immer mehr Menschen in Deutschland können nur mit Geld vom Staat überleben. So waren Ende 2014 rund 7,55 Millionen Menschen (9,3 Prozent der Bevölkerung) auf soziale Mindestsicherungsleistungen angewiesen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Im Vorjahr lag die Zahl der Leistungsempfänger bei 7,38 Millionen. Die stärkste Zunahme gab es bei Asylbewerbern. Während 2013 etwa 224 000 Menschen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezogen, waren es 2014 rund 362 000. Unter die Mindestsicherung fallen Hartz IV, die Sozialhilfe, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie Transfers der Kriegsopferfürsorge. Die Hartz-IV-Bezieher sind mit 6,03 Millionen die größte Gruppe.
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