FAZ
Pressestimmen

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt zu den vereitelten islamistischen Terroranschlägen in Hessen:

Während immer mehr Details aus den Ermittlungen bekanntwerden - vom Bomben- und Waffenfund bis hin zu islamistischen Gewaltvideos und konspirativen Treffen -, sprechen Politiker noch immer von einer "abstrakten Gefahr". Der Begriff ist aber angesichts des aktuellen Falles überholt. Und das war er auch schon davor. ... Aus den Staatsschutzkommissariaten der Polizei ist seit Jahren zu hören, sie kämen mit den Ermittlungen gegen die salafistische Szene kaum nach. ... Wie der Fall von Oberursel zeigt, gibt es aber auch eine fast "vergessene Generation": jene Mittdreißiger, die nicht viel gemeinsam haben mit jenen, die in Syrien einer Art "Terror-Tourismus" nachjagen.

Berliner Zeitung

Das Blatt meint zum Freihandelsabkommen TTIP:

Das sollten auch die Wirtschaftsverbände beider Seiten, die an den bisherigen Investitionsschutzverfahren festhalten wollen, akzeptieren: Ohne ein rechtsstaatliche Konfliktlösungsmechanismen muss das Freihandelsabkommen scheitern, weil selbst Befürworter wie Gabriel Nein sagen werden.

Die Welt

Die Zeitung aus Berlin kommentiert die Bertelsmann-Studie zum Thema Migration:

Jenseits der Frage, wie man kurzfristig die humanitäre Aufgabe bewältigen kann, steht Europa vor der Herausforderung, seine Zukunft als Zuwanderungs- gemeinschaft zu gestalten. ... Wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, profitieren arme Herkunftsländer enorm von den Leistungen der Fortzügler. Die Rücktransfers an die Angehörigen übersteigen das Volumen der weltweiten Entwicklungshilfe um ein Vielfaches. Mehr noch als die Flüchtlinge sind Arbeitsmigranten Hoffnungsträger für ihre Herkunftsländer. Migration ist deshalb für beide Seiten von Vorteil: Weder bluten die Entwicklungsländer aus, noch droht uns eine Überfremdung.
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