Flensburger Tageblatt
Pressestimmen

Die Zeitung zu AfD:

Die gedachte Parteien-Revolution rechts von der Union frisst jetzt nicht nur ihre eigenen Kinder, sondern vor allem ihre Wähler. Gäbe es ein Haftungsrecht, müsste die gesamte Parteispitze zumindest wegen grober Fahrlässigkeit zur Rechenschaft gezogen werden. Dieses Sammelbecken bedarf nicht einer "Erneuerung", wie es (Noch)-Parteichef Bernd Lucke fordert. Die abgrundtiefe Zerstrittenheit der AfD ist vielmehr Beweis dafür, dass sie nie wirklich reif war, um innerhalb der Parteiendemokratie eine nachhaltige Rolle zu spielen.

Emder Zeitung

Das Blatt zu den Übergriffen eines Polizisten in Hannover:

Wenn nur ein Teil der Vorwürfe gegen den Polizeibeamten in Hannover stimmt, dann muss ihn das Dienst- und Strafrecht mit voller Härte treffen. Wer die Würde eines Menschen antastet, der ist nicht geeignet, das Grundgesetz und seine demokratische Freiheit im Auftrag des Staates zu schützen. Noch sind wir weit entfernt von amerikanischen Verhältnissen, wo es ein eindeutiges rassistisches Problem zwischen hellen Polizisten und dunkelhäutigen Menschen gibt. Damit es nicht so weit kommt, ist es richtig, Vorfälle wie in Hannover genau im Auge zu haben - und massiv gegenzusteuern, wenn es mehr als Einzelfälle sind.

Landeszeitung

Das Blatt aus Lüneburg zur Flüchtlingskatastrophe:

Die Flüchtlingsbewegungen der Welt legen derzeit die moralischen Achillesfersen von Staatenverbünden schonungslos offen. Die Händler- und Wertegemeinschaft EU entpuppt sich angesichts der alltäglichen Tragödie im Mittelmeer als Gemeinschaft kleinkrämerischer Egoisten. Doch die ASEAN steht dem in Nichts nach. Die Odyssee ausgehungerter Rohingya, Angehörige einer der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt, wurde zum Trauerspiel fehlenden Mitgefühls. Zwar öffnen Indonesien und Malaysia nun vorübergehend die Grenzen. Doch das Problem bleibt.
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