Flucht aus Nordkorea in den Süden
Kurz notiert

Seoul.(dpa) Einem mutmaßlich nordkoreanischen Soldaten ist die Flucht über die waffenstarrende innerkoreanische Grenze nach Südkorea gelungen. Der Soldat habe die Grenze nahe der nordöstlich von Seoul gelegenen Grenzstadt Hwachon überquert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul am Montag mit. Nach Militärangaben stellte sich der Nordkoreaner Grenzposten als Gefreiter der Volksarmee vor. "Er äußerte dann seinen Wunsch überzulaufen", wurde ein Militärvertreter von der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert.

Kassen: Arzneimittel klarer bewerten

Berlin.(dpa) Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben eine zielgenauere Bewertung neuer Arzneimittel verlangt. Vor allem müsse klarer festgelegt werden, für welche Patientengruppe ein neues Medikament tatsächlich einen Zusatznutzen habe, argumentierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, am Montag in Berlin. Nur für diese Gruppe sollte dann auch ein höherer Preis gezahlt werden. Zur Zeit wird nach dem Arzneimittelmarkt-Reformgesetz (AMNOG) von 2011 lediglich geprüft, ob das Medikament einen Zusatznutzen für eine Patientengruppe hat. Dann wird ein Mischpreis für alle Patienten ermittelt, die ein entsprechendes Krankheitsbild haben.

Frauen als Schutzschilde

Abuja.(dpa) Bei zwei blutigen Islamistenangriffen sind im Nordosten Nigerias mehr als 20 Menschen getötet worden. Wie erst am Montag bekannt wurde, waren Mitglieder der Terrormiliz Boko Haram bereits am Sonntag in ein Dorf im Bundesstaat Yobe eingedrungen und hatten dort Frauen als menschliche Schutzschilde gegen die Armee eingesetzt. Zehn Menschen seien ums Leben gekommen, sagten Augenzeugen.
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