Flüchtlinge sterben an Unterkühlung
Kurz notiert

Rom.(dpa) Bei extremen Wetterbedingungen sind vor der italienischen Insel Lampedusa mindestens 29 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Sie starben während der Überfahrt von Libyen nach Italien in einem kaum seetüchtigen Boot an Unterkühlung, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die Küstenwache, die den Migranten trotz starker Winde und hoher Wellen zur Hilfe eilte, kritisierte, dass die Schlepper trotz schlechten Wetters Flüchtlinge losschickten. Das Boot mit mehr als 100 Menschen an Bord geriet in der Nacht zum Montag in Seenot. Für 29 von ihnen kam jede Hilfe zu spät, sie starben an Unterkühlung.

China lässt Millionär hinrichten

Peking.(dpa) Der einflussreiche Konzernchef Liu Han ist in China wegen Bandenkriminalität hingerichtet worden. Er hatte mit seinem Bruder eine "mafiöse Verbrechergruppe" angeführt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua aus der Urteilsbegründung zitierte. Auch der Bruder sowie drei weitere Männer wurden hingerichtet. Konzernchef Liu war 2013 mit einem Vermögen von 650 Millionen US-Dollar zu den 100 reichsten Chinesen gerechnet worden. Den Brüdern und 34 Mitangeklagten wurden unter anderem Verbrechen wie mehrfacher Mord und organisiertes Verbrechen angelastet.
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