Flüchtlingsdorf Sumte

Im niedersächsischen Dorf Sumte nahe der Elbe sind am Montagabend die ersten 50 Flüchtlinge angekommen. Das Land Niedersachsen will zunächst 500 Flüchtlinge in dem Ort mit 102 Einwohnern unterbringen. In nächster Zeit werden bis zu 750 Menschen erwartet - mehr als sieben auf jeden Einwohner. International haben daher Zeitungen wie die "New York Times" über Sumte berichtet. Die Einwohner von Sumte im Amt Neuhaus sehen den neuen Nachbarn mit gemischten Gefühlen entgegen. "Wir sind erst mal abwartend", sagte Ortsvorsteher Christian Fabel (CDU). Es sei abgesprochen worden, auf eine Begrüßungszeremonie zu verzichten. "Die Flüchtlinge haben eine lange Reise hinter sich." Bei Informationsveranstaltungen hatte das niedersächsische Innenministerium vorher über die Pläne informiert. Zunächst gab es dabei viele Bedenken. "Die Stimmung ist ruhiger geworden", sagte Ortsvorsteher Fabel. Noch seien aber nicht alle Probleme gelöst. So wünschten sich die Einwohner zumindest für die erste Zeit eine Polizeipräsenz vor Ort rund um die Uhr. (epd)
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