Flüge zwischen Belgrad und Zagreb
Kurz notiert

Belgrad.(dpa) Nach 23 Jahren Unterbrechung gibt es wieder eine Flugverbindung zwischen den Hauptstädten Belgrad und Zagreb. Die nationale Gesellschaft Air Serbia steuert ab sofort zweimal täglich die kroatische Hauptstadt an. Die Flugverbindung war wegen des Bürgerkrieges in den 90er Jahren eingestellt worden. Das EU-Mitglied Kroatien und der EU-Kandidat Serbien haben auch heute noch schwere politische Differenzen.

Säureanschlag auf israelische Familie

Jerusalem.(dpa) Ein Palästinenser hat mehrere Israelis im Westjordanland südwestlich von Jerusalem mit Säure attackiert und verletzt. Die israelische Armee teilte am Freitag mit, eine Familie habe nahe einem Checkpoint einen Anhalter mitgenommen. Daraufhin habe der Mann die Familie erst mit einer ätzenden Flüssigkeit attackiert und den Vater dann mit einem Schraubenschlüssel angegriffen.

Gericht: Snowden muss nicht kommen

Karlsruhe/Berlin.(dpa) Die Opposition ist mit ihrem Versuch gescheitert, vor dem Bundesverfassungsgericht eine Vernehmung des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden in Deutschland durchzusetzen. Das oberste deutsche Gericht wies die Anträge als unzulässig ab, wie es am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Mit ihrer Klage wollten Linke und Grüne erreichen, dass der NSA-Ausschuss des Bundestages Snowden als Zeugen in Deutschland befragt. Union und SPD hatten gegen eine Vernehmung auf deutschem Boden votiert und waren damit den außenpolitischen Bedenken der Regierung gefolgt.

Terrormiliz will Pilgerstadt stürmen

Samarra/Washington.(dpa) Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verstärkt die Angriffe auf die irakische Pilgerstadt Samarra. Am Freitag brachen am Rande der Ortschaft, in der eines der wichtigsten schiitischen Heiligtümer steht, heftige Gefechte zwischen den sunnitischen Extremisten und Regierungstruppen aus, wie das Militär mitteilte. Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges gegen den IS haben Mitglieder des US-Kongresses über den ausgedehnten Militäreinsatz abgestimmt. Der auswärtige Ausschuss im Senat stimmte am Donnerstag mit zehn zu acht Stimmen dafür, den Kampf gegen die Extremisten für bis zu drei Jahre zu genehmigen.
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