Frankfurter Rundschau
Pressestimmen

Die Zeitung kommentiert den Doppelanschlag in der Türkei:

Der Anschlag von Ankara hat kurz vor entscheidenden Parlamentsneuwahlen in der Türkei die schlimmsten Befürchtungen der Opposition wahr werden lassen. Es ist bereits das dritte Attentat nach jenen auf eine Wahlkampfkundgebung der Kurdenpartei HDP in Diyarbakir und auf linke Friedensaktivisten in Suruc. Nun traf es Menschen, die für Frieden im Konflikt der Armee und der kurdischen PKK-Guerilla demonstrieren wollten. Bemerkungen führender Politiker der um ihre Mehrheit fürchtenden islamisch-konservativen AKP, die Friedensdemonstranten hätten die Gewalt provoziert, sind infam. Sie gießen Öl ins Feuer und tragen dazu bei, dass die Türkei in Chaos und Angst versinkt - ein Zustand, bei dem früher das Militär putschte. Wenn die Zivilgesellschaft den Mördern trotzt und Europa sie dabei unterstützt, kann sie den Albtraum stoppen.

Kölner Stadt-Anzeiger

Zum selben Thema merkt die Zeitung an:

Die Regierung in Berlin und die anderen EU-Staaten müssen sich fragen, ob angesichts dieser Bluttat der Plan haltbar ist, die Türkei zum sicheren Herkunftsland zu erklären. Denn nun droht sich die Spirale der Gewalt in der Türkei noch schneller zu drehen. Demonstranten in Istanbul forderten bereits die Kurdenguerilla auf, Vergeltung zu üben ...

Mannheimer Morgen

Die Zeitung kommentiert das geplante Freihandelsabkommen TTIP:

TTIP und Ceta haben weder die Hölle noch den Himmel auf Erden zur Folge. Die Politik sollte das Unbehagen der Bürger ernst nehmen und in den Verhandlungen mit den USA berücksichtigen, den Menschen aber auch nicht das Blaue vom Himmel versprechen.
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