Frankfurter Rundschau
Pressestimmen

Die Zeitung schreibt zur Lage in Syrien:

Eines muss man Wladimir Putin lassen. Mit Russlands Auftauchen auf dem syrischen Schlachtfeld hat er gleichzeitig einen großen Stein in die trüben politischen Wasser des Nahen und Mittleren Ostens geworfen. Von den Wellen bekommt jeder etwas ab. Alle Seiten sind dieser Tage dabei, ihre Verhandlungspositionen neu zu justieren. Erstmals wird der Iran von den USA offiziell mit an den Tisch gebeten. In der erweiterten Runde dabei sein sollen künftig auch der Libanon, Ägypten und der Irak, während US-Verteidigungsminister Ashton Carter offen über amerikanische Bodenangriffe gegen den "Islamischen Staat" spekuliert.

Trierischer Volksfreund

Das Blatt kommentiert die Entwicklung der Rente:

Grundsätzlich hat die Rentenanpassung mit der Entwicklung der Löhne zu tun. Und die haben ordentlich zugelegt. Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, dass auch die Ruheständler an der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Land teilhaben. Schließlich mussten sie in der Vergangenheit auch ökonomische Flauten mit gleich drei Nullrunden in Folge "bezahlen".

Die Welt

Die Berliner Zeitung schreibt zur Lage in der Türkei:

Die geplante Enteignung der Mediengruppe des Koza-Ipek-Konzerns in Istanbul zeigt wieder einmal, dass nicht die AKP, sondern Erdogan persönlich dabei ist, ein autoritäres Regime zu errichten. Allerdings erleichtert ihm die parlamentarische Opposition auch das Handwerk. Immerhin haben am Mittwoch führende Politiker aller drei Oppositionsparteien die Räume der bedrängten Redaktion besucht. Ein kleines Zeichen. Doch die türkische Demokratie braucht auch die Unterstützung Europas.
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