Frankreichs Staatspräsident tritt nicht mehr an
Hollande wirft das Handtuch

Paris. Der politisch angeschlagene französische Staatspräsident François Hollande tritt nicht für eine zweite Amtszeit an. Dies gab der Sozialist am Donnerstagabend in einer kurzfristig angesetzten Fernsehansprache im Élysée-Palast in Paris bekannt. Er sei sich der Risiken bewusst, die eine erneute Kandidatur bergen würde, sagte Hollande, der auch im eigenen Lager in Bedrängnis ist. Die Entscheidung des 62-Jährigen war mit Spannung erwartet worden. Seine Sozialisten wollen ihren Kandidaten im Januar küren. Um die Nachfolge Hollandes dürfte sich nun unter anderem Premierminister Manuel Valls bewerben.

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