Franziskus: "Wir sind zu oft ,macho'"

Papst Franziskus hat in Manila Frauen um sich vermisst. Bei einem Treffen mit Jugendlichen in der philippinischen Hauptstadt am Sonntag war er auf der Bühne fast ausschließlich von Klerikern umgeben. "Wir sind oft zu ,macho' und lassen den Frauen keinen Raum. Aber sie sehen die Dinge mit anderem Blick und können Fragen stellen, die wir Männer noch nicht einmal verstehen. Also: Wenn der nächste Papst kommt: bitte mehr Frauen und Mädchen", sagte er. Franziskus traf am Sonntag mit dem Vater einer jungen Frau zusammen, die tags zuvor nach der Papstmesse in Tacloban tödlich verunglückt war. Die Begegnung in der Vatikanbotschaft von Manila dauerte rund 20 Minuten. Die Getötete, eine 27-jährige Mitarbeiterin der US-Hilfsorganisation "Catholic Relief Service", war am Samstag von im Sturm herabfallenden Teilen der Lautsprecheranlage getroffen worden. Kurz nach dem Abflug von Papst Franziskus gab es am Flughafen von Tacloban ein weiteres Unglück. Eine Maschine mit Regierungsbeamten wurde auf dem Weg zur Startbahn bei strömendem Regen von einer heftigen Windböe erfasst und vom Rollfeld gerissen, wie der Chef der Zivilluftfahrt berichtete. Niemand an Bord sei verletzt worden. (KNA/(dpa)
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