Frauen-Netzwerke und Quoten: Merkels Weg zur Gleichberechtigung

Frauen-Netzwerke und Quoten: Merkels Weg zur Gleichberechtigung (dpa) Mit Quoten allein ist die Gleichberechtigung von Frauen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht zu erreichen. Frauen müssten auch stärker Netzwerke bilden, sagte die Kanzlerin (links, im Bild mit Schauspielerin Maria Furtwängler, rechts) am Mittwoch in Berlin bei einem internationalen Dialog-Forum mit Frauen aus Wirtschaft, Politik und Forschung im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft. Deutschland habe zwar jüngst eine
Mit Quoten allein ist die Gleichberechtigung von Frauen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht zu erreichen. Frauen müssten auch stärker Netzwerke bilden, sagte die Kanzlerin (links, im Bild mit Schauspielerin Maria Furtwängler, rechts) am Mittwoch in Berlin bei einem internationalen Dialog-Forum mit Frauen aus Wirtschaft, Politik und Forschung im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft. Deutschland habe zwar jüngst eine Frauenquote für Führungspositionen beschlossen. Staaten wie Norwegen seien in Sachen Gleichberechtigung aber viel weiter. "Deutschland ist hier nicht besonders fortgeschritten", räumte Merkel ein. Beispielsweise werde immer noch kein einziger großer DAX-Konzern von einer Frau geleitet. Norwegens Regierungschefin Erna Solberg sagte, bei den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung müsse der Schwerpunkt auf Bildung für Mädchen gelegt werden. Die Afrika-Direktorin der Entwicklungslobby-Organisation One, Sipho Moyo, sagte: "Ich hoffe, dass dieses Dialogforum die Teilnehmerinnen dazu bewegt, sich öffentlich dafür einzusetzen, dass Frauen auf der ganzen Welt von den neuen globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen profitieren." Bild: dpa
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