Frühe Präsentation in Köln "keine so gute Idee"
Narren nachdenklich

Nach dem Stopp eines "Charlie-Hebdo"-Wagens übt das Festkomitee Kölner Karneval Selbstkritik. "Im Nachhinein müssen wir erkennen, dass es möglicherweise keine so gute Idee war, den Entwurf so frühzeitig zu präsentieren und damit einen langen Zeitraum für die Entwicklung von Schreckensszenarien zu lassen", heißt es auf der Facebook-Seite des Kölner Karnevals. Dort hatte das Komitee über den Rosenmontagswagen zum Terror von Paris abstimmen lassen. Er sollte einen Jeck mit Pappnase zeigen, der das Gewehr eines Terroristen mit einem Buntstift verstopft. Der Kabarettist Jürgen Becker hatte gesagt, statt öffentlich über den Wagen abstimmen zu lassen, wäre es besser gewesen, wenn mögliche Attentäter vorher gar nicht gewusst hätten, dass es ihn geben würde. In Düsseldorf lassen die Jecken weiter offen, ob sie den Terror von Paris im Rosenmontagszug thematisieren.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Köln (556)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.