Früherer Präsidentschafts-Kandidat warnt Republikaner vor Milliardär
Romney gegen Trump

Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University.

Washington. Die Parteiführung der konservativen Republikaner versucht nach dem "Super Tuesday" mit allen Mitteln, den dominierenden Donald Trump als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern. Am Donnerstag rief der Republikaner-Kandidat des Jahres 2012, Mitt Romney, dazu auf, keinesfalls Trump für die Kandidatur zu nominieren. Der Immobilien-Milliardär aus New York sei "ein Trugbild", sagte Romney in einer in Auszügen vorab veröffentlichten Rede an der Universität von Utah. "Seine Innenpolitik würde in die Rezession führen. Und seine Außenpolitik würde Amerika und die Welt unsicherer machen", sagte Romney und fügte hinzu: "Er hat weder die Veranlagung noch das Urteilsvermögen, um Präsident sein zu können." Mit Blick auf Vorwürfe, Trump habe Studenten betrogen sagte Romney: "Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University." Unterdessen gelang es Trump nicht die Klage wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten abzuwehren. Seine von 2005 bis 2011 betriebene Universität soll mehr als 5000 Studenten um mehr als 40 Millionen Dollar (36,8 Millionen Euro) betrogen haben. Am Dienstag (Ortszeit) wies ein Berufungsgericht in New York ein Gesuch von Trumps Anwälten ab, die Klage fallenzulassen. Sie hatten vergeblich argumentiert, dass die Klagefrist abgelaufen sei.

Seine Versprechen sind so wertlos wie ein Abschluss an der Trump University.Mitt Romney, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner des Jahres 2012, über Donald Trump

Washington. Nach den Erfolgen der US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Hillary Clinton am "Super Tuesday" haben ungewöhnlich viele Amerikaner die Suchmaschine "Google" nach Auswanderungsmöglichkeiten befragt. Vor allem das benachbarte Kanada stand hoch im Kurs. Die Anzahl der Anfragen stieg bis Mitternacht um 1150 Prozent zum Normalniveau, berichtete das Nachrichtenportal "Mashable". Die meisten Suchanfragen kamen aus dem Bundesstaat Massachusetts, wo Trump sich beinahe die Hälfte der Stimmen unter den Republikanern sichern konnte.

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