G36: Von der Leyen zieht personelle Konsequenzen
Abteilungsleiter muss gehen

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zieht in der Affäre um das mangelhafte Sturmgewehr G36 personelle Konsequenzen. Wie die "Bild am Sonntag" am Freitag erfuhr, soll der frühere Leiter der Abteilung Ausrüstung in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Derzeit arbeitet der 59-Jährige als Geschäftsführer der Fuhrpark GmbH, bei der die Bundeswehr Mehrheitseigner ist. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jens Flosdorff, sagte am Freitag: "Mögliche weitere personelle und strukturelle Konsequenzen werden noch geprüft." Unterdessen schloss ich die SPD der Forderung der Grünen an, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Zuvor war bekanntgeworden, dass der Hersteller Heckler & Koch sowie Beamte Ende 2013 wegen negativer Medienberichte über die Treffsicherheit des Gewehrs versucht hatten, den Militärischen Abschirmdienstes (MAD) einzuschalten. Von der Leyen hatte am Donnerstag gesagt, die Intervention des Ex-Abteilungsleiters beim MAD sei "inakzeptabel" gewesen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.