G7 feilen an Plan für sichere Versorgung

Ein halbes Jahr vor dem Weltklimagipfel in Paris versucht Deutschland, die führenden westlichen Industrienationen zu mehr Tempo zu bewegen. Am Montag begann in Hamburg ein zweitägiges Treffen der G7-Energieminister. Diese wollen auch am 13-Punkte-Plan für eine sichere Energieversorgung weiterarbeiten. Das Konzept war im Mai 2014 in Rom als Antwort auf die Ukraine-Krise beschlossen worden. Ein Ziel ist, durch den Ausbau von Transportinfrastruktur, Speichern und Terminals den Import von Flüssiggas aus den Golfstaaten zu stärken, um mehr Alternativen zu russischen Gaslieferungen zu haben.

Am Rande flog Gastgeber Sigmar Gabriel (SPD) an die Küste. Dort nahm der Bundeswirtschaftsminister demonstrativ einen großen Windpark in der Nordsee in Betrieb. Europas größte Volkswirtschaft wolle Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien bleiben. Anders als von Gabriel geplant, nahm aber keiner der ausländischen Minister an dem Flug zum Offshore-Windpark teil.
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