Gabriel dementiert Berichte über Fracking-Gesetz
3000-Meter-Grenze bleibt

Die unkonventionelle Förderung von Gas aus tiefen Gesteinsschichten soll oberhalb von 3000 Metern verboten werden. Diese Grenze bleibe bestehen, sagte am Montag ein Sprecher von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) unter Bezug auf einen Gesetzentwurf, der nach der Ressortabstimmung bald vom Bundeskabinett beschlossen werden soll. Er wies Berichte zurück, wonach diese Grenze, die im Sommer in Eckpunkten zum Gas-Fracking eingezogen worden war, gefallen sei. Die Schiefergasvorkommen in Deutschland befinden sich in der Regel oberhalb von 3000 Metern. Ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) wies Berichte zurück, wonach eine geplante sechsköpfige Kommission über Pilotprojekte entscheiden solle. Über Genehmigungen entschieden die Behörden der Länder.
Weitere Beiträge zu den Themen: Politik (7296)Umweltministerin (236)Berlin (7520)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.