Gefechte in der Ukraine - Nato mit weniger Jets
Waffenabzug stockt

Im Kriegsgebiet Ostukraine kommt der vereinbarte Waffenabzug von der Frontlinie nicht voran. Die Konfliktparteien konnten sich auch bei rund zehnstündigen Gesprächen nicht auf die Einzelheiten verständigen, wie Separatistensprecher Wladislaw Dejnego am Dienstag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk sagte. Er machte die ukrainische Regierung für die Verzögerung verantwortlich. Die prowestliche Führung in Kiew wies dies zurück. Bei weiteren Gefechten in der Konfliktregion wurden fünf Soldaten getötet und acht verletzt. Trotz intensiver Manöveraktivitäten der Russen halbieren die Nato-Staaten unterdessen die Zahl ihrer Kampfjets für die verstärkte Luftraumüberwachung im Baltikum. Wie eine Bündnissprecherin am Dienstag bestätigte, stehen von September an nur noch 8 statt 16 Flugzeuge zur Verfügung. Vier davon wird Deutschland stellen, die anderen vier Ungarn. Nach Angaben aus der Nato-Zentrale in Brüssel gefährdet das reduzierte Engagement vorerst nicht die Fortsetzung des Einsatzes. Militärisch gesehen seien nur acht Flugzeuge für die Überwachung notwendig.
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