Geldbußen sollen "bis ins Mark" treffen
Temposünder sollen bis zu 1000 Euro zahlen

Symbolbild: dpa

Berlin/Osnabrück. Raser sollen aus Sicht von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) mit drastisch höheren Geldbußen zur Vernunft gebracht werden. "Wer 20, 30 oder noch mehr km/h zu schnell fährt, muss eine Strafe zahlen, die im Bereich von 1000 Euro liegt", sagte der SPD-Politiker. Der größte Teil der jährlich 3500 Verkehrstoten in Deutschland sei Opfer zu hoher Geschwindigkeit. Bisher liegt das höchste Bußgeld bei 680 Euro. Damit Autos vor Schulen, Kitas und Seniorenheimen langsamer fahren, will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch den Weg für mehr 30-Zonen auf Durchgangsstraßen ebnen. Strafe müssten so hoch sein, dass sie Temposünder "bis ins Mark" treffen, forderte Pistorius. Er will das Thema bei der am Mittwoch beginnenden Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern auf den Tisch bringen.

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