Gemeinde Speichersdorf: Zunahme der Bauanträge in der Gemeinde
Aus dem Bauausschuss

Die vorausschauende Baulandpolitik der Gemeinde Speichersdorf trage nun Früchte. Für Bürgermeister Manfred Porsch gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen der Ausweisung neuer Wohnbauflächen und der Zunahme der Bauanträge in der Gemeinde. In seiner jüngsten Sitzung lagen dem Bauausschuss vier Bauanträge und eine Bauvoranfrage für neue Einfamilienwohnhäuser vor.

Bürgermeister Manfred Porsch legte dem Gremium dazu den Bauantrag von Daniela und Tobias Grohe aus Speichersdorf vor. Sie beabsichtigen im neuen Baugebiet Hopfengarten auf der Parzelle 18 des Bebauungsplanes Kirchenlaibach West ein Wohnhaus samt Doppelgarage zu errichten. Die Abwicklung im baugenehmigungsfreien Freistellungsverfahren ist nicht möglich. Die Baugrenze im Norden des Grundstückes wird überschritten. Dort grenzt das Grundstück an den zur Ortsmitte von Kirchenlaibach führenden Fußweg. Der Ausschuss erteilte die Befreiung von den Bauvorschriften und stimmte der Erteilung einer Baugenehmigung zu.

Bauausschuss gibt grünes Licht

Alice und Wolfgang Theriot planen den Bau eines neuen Wohnhauses samt Doppelgarage auf der Parzelle 12 im selben Baugebiet. Der Bebauungsplan sieht dafür ein Satteldach mit einer Dachneigung von 36 bis 45 Grad vor. Die Bauherren planen jedoch mit einer Dachneigung von 26 Grad. Die Ausschussmitglieder gaben ihre Zustimmung zur Befreiung von den Bebauungsvorschriften und somit auch grünes Licht für das Vorhaben. Beide Vorhaben wurden unter der Auflage genehmigt, dass die Neubauten erst nach erfolgendem Abschluss der Erschließung der Bauparzellen begonnen werden dürfen.

Bauvoranfrage für Einfamilienwohnhaus

Durch seine Bauvoranfrage wollte Alexander Felde aus Speichersdorf abklären, ob er ein unbeplantes Innenbereichsgrundstück im Ort mit einem Einfamilienwohnhaus bebauen kann. Die gewünschte Baufläche liegt östlich des Firmengeländes der Firma Rumsauer in Alt-Speichersdorf. Bürgermeister Manfred Porsch erläuterte, dass es für dieses Gebiet keinen Bebauungsplan gibt. Die Erschließung mit Wasser und Kanal sowie Straße ist allerdings gewährleistet. Für die Kellerentwässerung besteht kein natürliches Gefälle zum Hauptkanal. Aufgrund der gesicherten Erschließung und der in geschlossener Ortslage liegenden Baufläche stimmte der Bauausschuss dem geplanten Bauvorhaben dennoch zu.

Wohnhaus samt Doppelgarage zugestimmt

Gina Pühl und Johannes Fuchs aus Ramlesreuth beabsichtigen am südöstlichen Ortsende auf dem Grundstück Flurnummer 23/2 ein Wohnhaus samt Doppelgarage zu bauen. Die dafür notwendige Erklärung des Nachbarn zur Abstandsflächenübernahme liegt vor und die Erschließung ist nach den Worten des Gemeindeoberhauptes gesichert. Dem Bauvorhaben wurde einstimmig zugestimmt. Marco Kausler aus Nairitz plant, sein Anwesen durch den Neubau von Büroflächen auf der bestehenden Garage samt zwei Dachgauben zu erweitern. Zudem soll der Eingang für das Büro verlegt werden. Gegen das Bauvorhaben gab es keine Einwände.

Porsch informierte das Gremium über das im Freistellungsverfahren genehmigte Bauvorhaben von Adem Akca in der Agidiusstraße. Der geplante Anbau des Wohnhauses samt Tektur zur Überdachung des Einganges und des Carports ist genehmigungsfrei. (ak)
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