Gemeinsam für die Hochschulen
Kurz notiert

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (links), seine Frau Doris Schröder-Köpf und Carsten Maschmeyer. Archivbild: dpa
Berlin.(dpa) Der Bundestag hat mit der Lockerung des Kooperationsverbots am Donnerstag den Weg für eine engere Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Wissenschaftsförderung freigemacht. Das Parlament beschloss mit Zwei-Drittel-Mehrheit eine Grundgesetzänderung. Diese erlaubt es dem Bund, bedeutende Projekte an Hochschulen dauerhaft zu finanzieren.

Millionen-Honorar per Handschlag?

Berlin.(dpa) Das Millionen-Buchhonorar des Unternehmers Carsten Maschmeyer an den früheren SPD-Kanzler Gerhard Schröder soll nach "Stern"-Recherchen erst nachträglich schriftlich geregelt worden sein. Bei dem Deal zu Schröders Biografie habe es sich zunächst um eine Handschlag-Vereinbarung gehandelt, die das Finanzamt nicht akzeptiert habe, sagte der "Stern"-Reporter Oliver Schröm am Donnerstag bei einer Buch-Vorstellung in Berlin. Die gut zwei Millionen Euro seien ein "absurd hohes Honorar" gewesen, sagte Schröm. Eine "Gewinnerzielungsabsicht" bei Maschmeyer könne er nicht erkennen. Bisher war von einem Vorschuss von einer Million Euro die Rede. Eine Sprecherin Maschmeyers erklärte, nach Abzug aller Steuern und Abgaben sei von zwei Millionen Euro die Summe von einer Million übrig geblieben.

Auszeichnung für Snowden-Helfer

Darmstadt.(dpa) Für seinen beharrlichen Einsatz hat der Menschenrechtsanwalt und Snowden-Helfer Wolfgang Kaleck aus Berlin den diesjährigen Hermann-Kesten-Preis bekommen. Die renommierte Auszeichnung der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland ist mit 10 000 Euro dotiert und wurde dem 54-Jährigen am Donnerstagabend im Staatstheater in Darmstadt verliehen.
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