Gemeinsame Kommandozentrale: Franzosen und Briten wollen Schleuser in Calais stoppen
"Kriminelle Banden zerschlagen"

In dieser Kommandozentrale in der Nähe des Eurotunnels bei Calais sollen die Flüchtlingsströme kontrolliert werden. Bild: dpa
Briten und Franzosen wollen künftig von einer gemeinsamen Kommandozentrale aus gegen Flüchtlings-Schleuser am Ärmelkanal vorgehen. "Wir müssen diese kriminellen Banden zerschlagen", sagte die britische Innenministerin Theresa May am Donnerstag in Calais. Die beiden Länder verständigten sich zugleich auf mehr Hilfe für einen Teil der Migranten, die unter erbärmlichen Bedingungen in der nordfranzösischen Hafenstadt campieren - vor allem Frauen und Kinder. Die Regierung in London stellt zehn Millionen Euro in zwei Jahren bereit, will damit aber auch die Unterbringung außerhalb von Calais und freiwillige Rückkehrprogramme in die Heimatländer fördern.
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