General-Anzeiger
Pressestimmen

Die Zeitung aus Bonn zum Tod Helmut Schmidts:

Schmidt ist sich immer treu geblieben und hat sich nie bei Freund oder Feind angebiedert, auch nicht beim Zeitgeist. Er war im positiven Sinne unangepasst. Menschen mit Überzeugungen, die zu diesen Positionen stehen, selbst wenn das für sie nachteilig ist, sind in der Politik selten geworden.

Stuttgarter Zeitung

Das Blatt zum gleichen Thema:

Womöglich ist das bedeutendste Vermächtnis von Helmut Schmidt gar nicht die Leistungsbilanz seiner Kanzlerjahre, sondern sein Rollenverständnis als Politiker. Er hatte eine tiefe innere Abneigung gegen alle Formen politischer Utopien. Politisches Handeln sollte zwar moralisch legitimiert, aber doch zugleich zweckmäßig sein.

Thüringische Landeszeitung

Das Blatt aus Weimar:

Seinem Vorgänger Willy Brandt hat er sich stets überlegen gefühlt, genauso wie seinem Nachfolger Helmut Kohl. Dass beide als größere Staatsmänner in die Geschichte eingehen als er ... mag ihn gewurmt haben. Nichtsdestotrotz war Schmidt ein bedeutender Staatsmann, den viele Deutsche erst zu verehren begannen, nachdem ihn der Streit mit der eigenen Partei ... die Kanzlerschaft gekostet hatte.
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