Gericht ordnet Verbesserungen für Migranten in Calais an
Lille lichtet "Dschungel"

Selbst gebaute Hütten, provisorische Zelte und notdürftige medizinische Versorgung: In dem "Dschungel" genannten Camp bei Calais in Frankreich leben rund 6000 Migranten unter schwierigen Bedingungen. Nun hat das Verwaltungsgericht in Lille die Behörden aufgefordert, die Lage zu verbessern.

Die Präfektur des Départements Pas-de-Calais und die Gemeinde Calais sollen unter anderem 50 Toiletten und 10 weitere Wasserzapfstellen einrichten, wie das Gericht am Dienstag bestätigte. Außerdem sollen ein Müllsammelsystem eingeführt und das Gelände gereinigt werden.

Viele der Flüchtlinge aus Eritrea, Äthiopien, Afghanistan, Pakistan oder dem Sudan stellen keinen Asylantrag. Sie warten in Calais auf die Chance, über den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen. Sie hoffen, dort eine Arbeit zu finden, weil es ihnen leichter fällt, Englisch zu sprechen, als Französisch zu lernen.
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