Griechenland stöhnt über Flüchtlingswelle

Die Flüchtlingswelle in der Ägäis nimmt immer größere Dimensionen an. Die Zahl der Migranten, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, hat sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast vervierfacht. Insgesamt seien 10 445 Migranten aufgegriffen worden, teilte die griechische Küstenwache mit. Die meisten stammen aus Syrien. Im ersten Quartal 2014 waren es 2863 Menschen.

Am Donnerstag konnten mehr als 100 Migranten mit Glück die abgelegene Kleininsel Gavdos südlich von Kreta erreichen. Zuvor hatten sie ein Notsignal gesendet. Die an Bord eines ägyptischen Fischkutters angekommenen Migranten sollen nach Kreta gebracht werden. Die rund 150 Einwohner von Gavdos können die Flüchtlinge nicht versorgen, berichtete das Staatsradio. Auch Athens Bürgermeister Giorgos Kaminis erklärte, diese Situation könne "nicht mehr so weitergehen".
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