Griechischer Premier vermisst Rückhalt in seiner Partei
Tsipras droht mit Neuwahlen

Athen verhandelt auf Hochtouren mit den Experten der Gläubiger, um ein drittes Hilfsprogramm für das von der Pleite bedrohte Land sicherzustellen. Zugleich schlägt der Richtungsstreit in der Syriza-Partei immer höhere Wellen. Inzwischen schließt Ministerpräsident Alexis Tsipras angesichts des Widerstandes des linken Parteiflügels gegen das von den Geldgebern verordnete Reform- und Sparprogramm vorgezogene Neuwahlen nicht mehr aus. Der linke Syriza-Flügel hatte im Parlament in Athen zweimal gegen Reform- und Sparmaßnahmen gestimmt. Das könne so nicht weitergehen, sagte Tsipras am Mittwoch in einem Interview des parteieigenen Radiosenders "Sto Kokkino". Sollte das nicht aufhören, sehe er keine andere Möglichkeit als Neuwahlen.
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