Großoffensive gegen Boko Haram
Kurz notiert

Jaunde.(dpa) Die Streitkräfte Kameruns haben nach eigenen Angaben mehr als 100 Kämpfer der islamistischen Terrororganisation Boko Haram getötet. Zudem seien im Norden des Landes Hunderte Terroristen festgenommen worden, sagte der verantwortliche Kommandeur, Oberst Joseph Nouma, am Dienstag. Inzwischen seien allein in Gefängnissen in der Stadt Maroua mehr als 600 Boko-Haram-Kämpfer inhaftiert, sagte Nouma. Viele weitere säßen in anderen Gefängnissen. Boko Haram will im Nordosten Nigerias und den angrenzenden Gebieten einen sogenannten Gottesstaat errichten.

Angeblich Zivilisten öffentlich verbrannt

Bagdad.(dpa) Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben von Augenzeugen im Westirak 30 Zivilisten bei lebendigem Leib verbrannt. Weil die Opfer mit den irakischen Sicherheitskräften in der Provinz Anbar zusammengearbeitet haben sollen, seien sie am Dienstag auf diese grausame Art und Weise öffentlich hingerichtet worden, sagte ein Einwohner der Region der Deutschen Presse-Agentur. Die Angaben konnten zunächst nicht überprüft werden. Vor zwei Wochen hatte der IS schon ein Video mit der Verbrennung des jordanischen Kampfpiloten Muas al-Kasasba im Internet veröffentlicht.

CDU trauert um Heinrich Windelen

Warendorf.(dpa) Der frühere Vertriebenen-Minister Heinrich Windelen (CDU) ist tot. Er ist am Montag mit 93 Jahren in seinem Heimatort Warendorf im östlichen Münsterland gestorben. Windelen, der aus Niederschlesien stammte und nach dem Krieg ins Münsterland kam, war von 1957 bis 1990 Bundestagsabgeordneter. Unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) war Windelen 1969 Minister für Flüchtlinge und Vertriebene.

Braunschweig: Kein konkreter Verdacht

Braunschweig.(dpa) Nach der Absage des Karnevalsumzugs in Braunschweig wegen Hinweisen auf einen möglichen islamistischen Terroranschlag haben die Ermittler noch keinen konkreten Tatverdacht. "Wir ermitteln weiter gegen Unbekannt", sagte am Dienstag die Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker. Die Fahnder schweigen bisher dazu, von wem der Tipp kam, ob von einem Informanten oder einem Mitglied der Salafisten-Szene.
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