Großräumiges Demonstrationsverbot zum G7-Gipfel
Sperrgebiet Elmau

Der vom Landratsamt Garmisch-Partenkirchen zur Verfügung gestellte Plan des Sperrgebietes für den G7-Gipfel rund um das Schloss Elmau. Teilweise wird es mit einem Steinschlagzaun begrenzt. An der weiträumigen Absperrung entzündet sich die Kritik von G7-Gegnern. Bild: dpa
Jetzt ist es amtlich: Beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau Anfang Juni gibt es einen großräumigen Sicherheitsbereich, der nicht betreten werden darf. Das Verbot tritt bereits am 30. Mai in Kraft - gut eine Woche vor dem Treffen. Es endet am Tag nach dem Gipfel (9. Juni), wie das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen am Dienstag mitteilte. Demonstranten ist damit der Zutritt zum Veranstaltungsort in weitem Umkreis untersagt. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen findet am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau in der Gemeinde Krün statt. Der Sicherheitsbereich entlang der Zufahrtsstraße zum Gipfelort ist nach einem der Allgemeinverfügung beigelegten Plan etwa acht Kilometer lang und zwischen einem und gut drei Kilometern lang. Das Landratsamt begründet das Betretungsverbot mit der Gefahr von Anschlägen. Das Aktionsbündnis "Stop G7 Elmau" hatte bereits zuvor kritisiert, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Demonstrationsrecht "massiv eingeschränkt werden sollen". Das Bündnis kündigte an, notfalls zu klagen.
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