Grüne setzen auf Agrarwende

Die Grünen wollen mit der Forderung nach einer radikalen Agrarwende, einer neuen Flüchtlingspolitik und dem ökologischen Umbau der Wirtschaft den Druck auf die schwarz-rote Koalition erhöhen. "Wir ermuntern zum Aufbruch in ein grünes 2030, wir bieten Handwerk und Vision", heißt es in einem am Freitag in Weimar verabschiedeten Beschluss der Bundestagsfraktion. Dem Regierungsbündnis unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) werfen die Grünen vor, nach einem Jahr die "kleinmütige Agenda" abgearbeitet zu haben und "bereits jetzt ziel- und ideenlos" zu wirken.

In einem Sofortprogramm für eine "grüne Landwirtschaft und gutes Essen" fordern die Grünen, den Bau von Massentierhaltungsanlagen sowie den ausufernden Einsatz von Antibiotika zu stoppen. Nötig sei eine Herkunfts- und Haltungs-Kennzeichnung für Fleisch. Äcker und Lebensmittel in Deutschland und Europa müssten gentechnikfrei sein. Zugleich sprechen sich die Grünen gegen einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone aus.
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