Guardian
Pressestimmen

Die britische Zeitung lobt Angela Merkels Rolle bei der europäischen Debatte über Flüchtlinge:

Visionäre Sprache hört man von Befürwortern Europas derzeit selten; Versuche, die EU als Unterfangen auf moralischer Grundlage zu beschreiben, ziehen leicht Spott und Hohn auf sich. Die tapfere Haltung, die Angela Merkel - eine Frau, über die man sich nicht leicht lustig macht - in der Flüchtlings- und Migrationskrise eingenommen hat, verdient deshalb genaue Aufmerksamkeit. Die deutsche Kanzlerin hat die Führung für ein Problem übernommen, das zu lange nur zu Gezänk zwischen den Mitgliedsstaaten geführt hat.

Frankfurter Rundschau

Das Blatt über Sigmar Gabriels Gesetzespläne zum Atomausstieg:

In der Vergangenheit galt die SPD als Schutzpatronin der Energiewirtschaft. ... Nun aber scheint der Minister entschlossen zu sein, die Stromkonzerne hart anzufassen: Er will per Gesetz verhindern, dass sich die Unternehmen davor drücken, die Kosten für den Abriss alter Atomkraftwerke und für die Lagerung strahlenden Mülls zu übernehmen. ... Gelänge es, die Folgekosten des Atomzeitalters auf die Allgemeinheit abzuwälzen, wäre das ein moralischer Skandal und eine Bankrotterklärung der Politik.

Der Tagesspiegel

Die Zeitung aus Berlin zu den Betreuungsgeld-Mitteln:

Das Verlangen von Manuela Schwesig ist logisch nicht ganz nachvollziehbar. Warum sollen die Mittel für eine Leistung, die von der SPD immer heftig bekämpft wurde, nicht an den allgemeinen Haushalt zurückfallen?
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