Handelsblatt
Pressestimmen

Die Zeitung aus Düsseldorf schreibt zum Länderfinanzausgleich:

Die große Herausforderung der Flüchtlingsintegration lehrt gerade das ganze Land, Prioritäten zu setzen, Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden. In diesem Geist müsste eine Einigung jetzt möglich sein. Es wird nun darauf ankommen, dass der Streit, der bisher auf den Ebenen Reich gegen Arm und West gegen Ost stattfand, nicht in einen Parteienstreit Union gegen SPD ausartet. Den kann keiner gewinnen. ... Der nächste gordische Knoten wäre also programmiert.

Straubinger Tagblatt

Die Zeitung schreibt zu Syrien und der Rolle Russlands:

Wenn stimmt, was auch europäische Staatenlenker immer wieder behaupten, dass nämlich der Syrien-Konflikt nur gemeinsam mit Russland gelöst werden kann, so zeigt sich, dass die bisherige Russlandpolitik des Westens versagt hat. Wladimir Putin ist durchaus in der Lage, den Sanktionen zu widerstehen, er ist in der Lage, Konflikte am Laufen zu halten und bestehende weiter zu schüren. Diesem Vorgehen hat wiederum der Westen wenig entgegenzusetzen und leidet nun unter der eigenen Sanktions- und Ausgrenzungspolitik, die sich als Irrweg erwiesen hat.

La Stampa

Das italienische Blatt kommentiert dasselbe Thema:

Die Nachricht von der russischen Militärpräsenz in Syrien ist doppelt besorgniserregend: Für die Syrien-Krise und für das internationale Klima. Sie lässt Winde der Konfrontation mit dem Westen wieder aufkommen, die seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr wehten. Selbst Moskau dementiert nicht völlig. Es erkennt an, "Experten" im Land zu haben ... und entfernt sich von der Rolle eines internationalen Vermittlers.
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