Handelsblatt
Pressestimmen

Die Wirtschaftszeitung aus Düsseldorf kommentiert zur jüngsten Griechenland-Krise:

Die Griechen werfen ihren eigenen Untergang in die Waagschale - in der Hoffnung, so weit werden es die Partnerländer nicht kommen lassen, weil sie selbst einen kaum zu kalkulierenden Preis zu zahlen hätten. Der Beobachter reibt sich ... die Augen und weiß nicht, was er mehr bewundern soll: die Nonchalance, mit der Tsipras & Co. die Regierungsgeschäfte oder besser: Regierungsexperimente betreiben. Oder die Dreistigkeit, mit der sie ihre Forderungen vortragen. Der Graben zwischen Athen und den Euro-Partnern ist inzwischen so tief, dass ein Kompromiss schwer vorstellbar ist. Daran ändert auch der versöhnliche Brief nichts.

Der Tagesspiegel

Die Zeitung aus Berlin meint zur Lage in Griechenland:

Die bisher verordnete Medizin stärkt den griechischen Patienten nicht, sie schwächt ihn. Mehr davon zu verabreichen, könnte ihn umbringen. Daran kann gerade den Gläubigern nicht gelegen sein. Tsipras hat bereits Wasser in seinen Ouzo gegossen, wie der Antrag auf Verlängerung des Hilfsprogramms zeigt. Jetzt muss die EU einen Schritt auf die Griechen zugehen und es nicht bei einer Ablehnung des griechischen Antrags bewenden lassen.
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