Hannoversche Allgemeine
Pressestimmen

Die Zeitung aus Hannover kommentiert zu Griechenland:

In der EU stehen elf Millionen Griechen 496 Millionen Nichtgriechen gegenüber. Letztere blicken jetzt mit sehr gemischten Gefühlen nach Athen ... Unter dem Schutz dieses Schirms haben Irland, Spanien und Portugal auf zukunftsweisende neue Wege gefunden und stehen wieder auf eigenen Füßen. Damit ist der Vorwurf widerlegt, EU, IWF und EZB brächten Kreditnehmern nur Folter durch "finanzielles Waterboarding", wie Athens Finanzminister Yannis Varoufakis formuliert.

Stuttgarter Nachrichten

Die Tageszeitung merkt zu Griechenland an:

Welcher Politiker in der EU wollte seinen Wählern glaubhaft begründen, warum sie weiter finanzielle Risiken und Opfer für Griechenland schultern sollen, wenn ihnen die Erkenntnis darüber verwehrt wird, ob und wie die Griechen selber für das Ende ihrer Krise kämpfen? Der zweifelhafte Weg Griechenlands zur Teilhabe am Euro legt im Umgang mit diesem Partner die Gültigkeit der Volksweisheit nahe: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das muss der Maßstab sein. Im Interesse der gesamten EU.

El País

Zur Ermordung des jordanischen Piloten durch die Terrormiliz meint das spanische Blatt:

Der Mord an dem jordanischen Piloten war nicht weniger grausam als die Enthauptung von Geiseln, die Kreuzigung von Kindern oder die Steinigung von Frauen. Man darf auch nicht glauben, dass unsere Gesellschaften vor diesem Terror sicher sind. Der Dschihadismus reitet auf einer Welle des Hasses, die nun auch nach Westen schlägt. Die demokratischen Gesellschaften müssen die Wachsamkeit verdoppeln. Aber sie müssen auch mehr als je zuvor ihre Werte und Freiheiten verteidigen, die für die totalitären Erleuchteten ein Schrecken sind.

Badische Neueste

Das Blatt aus Karlsruhe schreibt:

Die Verschärfung des Strafrechts mag im Einzelfall abschreckend wirken, aber wer bereit ist, im Dschihad sein Leben zu opfern, lässt sich in der Regel von einer Gefängnisstrafe nicht beeindrucken. Wichtiger ist daher ein Ausbau der Prävention, um bereits im Vorfeld zu verhindern, dass sich junge Muslime überhaupt radikalisieren. Das nimmt die Eltern, aber auch die Imame und die muslimischen Verbände und Organisationen in die Pflicht.
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