HAZ
Pressestimmen

Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" kommentiert zur Debatte über die Sterbehilfe:

Bemerkenswert ist, dass sich beide Seiten nicht nach klassischen politischen Mustern einordnen lassen. Die Unionsführung vertritt bei der Sterbehilfe eine streng ablehnende Haltung und orientiert sich eng an der Position der Kirchen. Dass Christen aber auch zu einer anderen Entscheidung kommen können, zeigt der CDU-Politiker Peter Hintze: Der evangelische Pastor hat sich jener Initiative angeschlossen, die es Ärzten erlauben will, beim Suizid zu helfen. Auch diese Gruppe will von Pragmatismus nichts wissen, trifft aber wohl die Stimmung.

Südwest Presse

Die Zeitung aus Ulm schreibt:

Immer wenn es um ethische Fragen der Medizin geht, um Organtransplantation, Patientenverfügung, Stammzellforschung oder Sterbehilfe, ist der Gesetzgeber gut beraten, nicht nur besondere Sorgfalt walten zu lassen, sondern auch aus gewohnten Ritualen auszubrechen. Es bekommt der Qualität der parlamentarischen Auseinandersetzung wie der Akzeptanz politischer Entscheidungen in der Regel gut, wenn Abgeordnete erst einmal fraktionsübergreifend gemeinsame Positionen erarbeiten und sich nicht von Anfang an hinter der von ihrer Führung vorgegebenen Linie zu versammeln haben.
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