Heilbronner Stimme
Pressestimmen

Die Zeitung schreibt zur Lage von Pegida:

Dem Ansehen der Pegida versetzt die Krise einen herben Schlag. Schon bisher war die Bewegung wesentlich ein ostdeutsches Phänomen. Das wäre sie erst recht, wenn sie durch Legida dominiert würde. Am Ende wäre es ein geschrumpftes radikales Häufchen, isoliert und als Bürgerbewegung kaum ernst zu nehmen.

Pforzheimer Zeitung

Das Blatt schreibt zum selben Thema:

Ein Sammelsurium der Frustrierten trägt nicht über einen längeren Zeitraum. Durchaus denkbar also, dass Pegida schnell verschwindet. Was bleiben wird, ist die Unzufriedenheit vieler Bürger. Die Gesellschaft wird lernen müssen, mit dem Frust und den Frustrierten umzugehen. Dazu braucht es vor allem eine gewisse Gelassenheit im Chor der Aufgeregten. Denn eines haben die vergangenen Wochen auch gezeigt: Deutschland ist eine reife Demokratie. Sie erträgt sogar Pegida.

Stuttgarter Zeitung

Die Zeitung meint dazu:

Politik beginnt mit Zuhören. Volksvertreter können sich dieser lästigen Pflicht nicht entziehen. Das heißt nicht, dumpfe Parolen durch ein hochrangig besetztes Auditorium zu adeln. Dialoge beruhen auf dem rationalen Austausch von Argumenten. Sie sind nur möglich, wo sich keiner in einer hermetischen Denkwelt verschanzt, hinter Vorurteilen und Verschwörungstheorien.

Der Tagesspiegel

Die Zeitung aus Berlin schreibt zur neuen griechischen Regierung:

Tsipras spricht von "Verhandlungen", stoppt aber jetzt ohne Konsultationen mit der EU den Sparkurs, storniert bereits laufende Privatisierungsvorhaben, stellt tausende entlassene Staatsbedienstete wieder ein und annulliert einseitig einen bereits unterschriebenen Vertrag über eine 320-Millionen-Investition des chinesischen Konzerns Cosco in Piräus - ein verheerendes Signal an ausländische Investoren, um die Griechenland eigentlich werben sollte.
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