Heilbronner Stimme
Pressestimmen

Die Zeitung schreibt zum Thema Drogen:

Drogen scheinen in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Nicht nur illegale Rauschmittel werden für immer mehr Menschen zum Kitt, der ihr Leben zusammenhält. Erst kürzlich berichtete die Krankenkasse DAK von bis zu fünf Millionen Beschäftigten, die sich gelegentlich mit verschreibungspflichtigen Medikamenten für den Job aufputschen. Ist das der Preis für ein Leben in Wohlstand in unserer Leistungsgesellschaft? Eine schauderhafte Vorstellung.

Handelsblatt

Die Zeitung aus Düsseldorf schreibt zur Flüchtlingsproblematik:

Die eigentlichen Gründe für die immer größeren Flüchtlingsströme von Afrika nach Europa liegen nicht in erster Linie in der antiquierten EU-Politik. Sie liegen in den schlecht regierten Staaten Afrikas und des Nahen Ostens. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, müssten die Zustände in Afrika verändert werden. Wichtig wäre es, das extreme Bevölkerungswachstum in Afrika zu stoppen. Niemand kann sagen, wie der Kontinent mit seinen nun bereits 1,2 Milliarden Menschen unter den derzeitigen Bedingungen im Jahre 2050 rund 2,5 Milliarden Menschen ernähren soll.

Schwäbische Zeitung

Das Blatt aus Ravensburg schreibt zum Auschwitz-Prozess in Lüneburg:

Zwei Besonderheiten heben dieses Verfahren von ähnlich gelagerten früheren ab. Erstens: Der Angeklagte steht zu seiner Schuld. Er flüchtet sich nicht in Ausreden der Marke "habe ich nicht gewusst". Zweitens: Die deutsche Strafjustiz hätte vor 30 Jahren dasselbe Verfahren eröffnen können, aber damals war die juristische Bewertung noch eine andere. Sie hat sich erst mit dem Prozess gegen John Demjanjuk geändert. Seitdem gilt: Wer im Räderwerk einer Nazi-Mordfabrik eingesetzt war, ist als Helfer oder Mittäter verdächtig. Warum nur haben die Juristen für diese Erkenntnis mehr als ein halbes Jahrhundert gebraucht?
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