Hilfslieferung für Tausende Hungernde im syrischen Madaja
Rot-Kreuz-Helfer verteilen Lebensmittel

Bild: Internationales Rotes Kreuz

Damaskus/Madaja. Am Montagabend hat das Internationale Rote Kreuz mit der Verteilung der langersehnten Hilfsgüter für Tausende Hungernde in der seit Monaten abgeriegelten syrischen Stadt Madaja begonnen. Die Ausgabe soll während der ganzen Nacht andauern, teilte Pawel Krzysiek, Sprecher des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Syrien, am Abend über Twitter mit. Die ersten Lastwagen des Konvois mit 330 Tonnen Nahrung und Medikamenten erreichten am Nachmittag den rund 50 Kilometer nordwestlich von Damaskus in den Bergen gelegenen Ort. Madaja ist seit einem halben Jahr von Regierungstruppen eingeschlossen. Nach Angaben der Vereinten Nationen warten dort bis zu 40 000 Menschen auf die Hilfslieferung. Das Aushungern von Zivilisten gilt im Völkerrecht als Kriegsverbrechen. Zeitgleich wurden Hilfen in die von Rebellen belagerten Orte Fua und Kefraja im Nordwesten Syriens gebracht.

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