HNA
Pressestimmen

Die "Hessische Niedersächsische Allgemeine" kommentiert den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingskrise:

Die Kanzlerin ist entschlossen, den Kampf durchzustehen. Sie geht damit nicht den Weg Helmut Kohls, der angesichts brennender Asylunterkünfte Anfang der 90er-Jahre zurückhaltend, ja kühl reagierte, weil er wusste, mit welchen Themen Wahlen nicht zu gewinnen sind. Eher erinnert Merkel heute an die Kanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, die einst ... den Konflikt mit der eigenen Partei riskierten. Deren Ende ist allerdings bekannt.

Berliner Zeitung

Zum selben Thema merkt die Zeitung an:

Merkels größtes Plus ist das, was ihr am häufigsten und heftigsten vorgeworfen wird: ihr atemberaubender Pragmatismus. Wo ist das Gefühl, wo ist der Spirit, wo ist die Story?, fragen ihre Kritiker. Hat sie alles nicht. Braucht sie nicht. Sie hat Haltung. Und genau aus dieser Haltung heraus traf sie die Entscheidung, die Flüchtlinge aufzunehmen.

La Stampa

Die Turiner Zeitung schreibt:

Sie kann so tun, als ob sie die Umfragen nicht sehen würde, die ihre Popularität im konstanten Sinkflug sehen ... Sie kann sich gleichgültig zeigen gegenüber dem Koalitionspartner SPD, der in der Flüchtlingsfrage gespalten ist. Aber ... Angela Merkel kann nicht ignorieren, dass die Revolte in ihrer Partei eine rote Alarmstufe erreicht hat ... Doch was macht Merkel? Sie geht ihren Weg.
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