Hoffnung für die junge Reem

(dpa/epd) Die Tränen des Flüchtlingsmädchens Reem, das Kanzlerin Angela Merkel in Rostock von ihrem Asylverfahren und ihren Abschiebungsängsten erzählte, haben viele berührt. Möglicherweise dürfen das palästinensische Mädchen und ihre Familie dank des neuen Bleiberechts in Deutschland bleiben. Die Bundes-Migrationsbeauftragte Aydan Özoguz sieht gute Chancen, dass die 14-jährige nicht aus Deutschland abgeschoben wird.

"Ich kenne natürlich nicht die persönlichen Umstände des Mädchens, aber sie spricht perfekt Deutsch und lebt offenbar schon länger hier. Genau für diese Lebenslagen haben wir gerade das Gesetz geändert, damit hier integrierte Jugendliche eine Perspektive bei uns bekommen", sagte die SPD-Politikerin "Spiegel Online". Der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling kündigte an, dass er einen möglichen Abschiebebeschluss für die Familie des Flüchtlingsmädchens zunächst nicht vollziehen wolle.
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