Homöopathie nur bei Nachweis zahlen
Kurz notiert

Kassel.(epd) Homöopathische Arzneimittel müssen von den gesetzlichen Krankenkassen nur bezahlt werden, wenn ihre Wirksamkeit nachgewiesen ist. Auch wenn "der therapeutischen Vielfalt Rechnung zu tragen" sei, müssten sich homöopathische Medikamente an den gleichen Maßstäben messen lassen, die für schulmedizinische Arzneimittel gelten, entschied das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Donnerstag bekanntgegebenen Urteil. (AZ: B 6 KA 34/13 R und B 6 KA 35/13 R)

Lohnende Investition in Werkstätten

Nürnberg.(KNA) Die 700 Behindertenwerkstätten in Deutschland sind kein Kostenfaktor für die öffentliche Hand, sondern bringen Geld. Das geht aus einer am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichten Studie hervor. Demnach werden aus 100 Euro, die als Sozialleistungen in eine Werkstatt fließen, 108 Euro. Der Mehrwert entstehe durch Steuern und Sozialbeiträge, die die Mitarbeiter ihrerseits abführten, sowie durch Kostenvermeidung für den Staat an anderer Stelle, hieß es. Weitere positive Wirtschaftseffekte seien mit den von den Werkstätten bezogenen Waren und Dienstleistungen verbunden. Die Studie war von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) bei dem Eichstätter Sozialökonomen Bernd Halfar und dem Nürnberger Forschungsinstitut XIT in Auftrag gegeben worden.

Irak-Söldner nach Schüssen

verurteilt

Washington.(dpa) Ein Gericht in Washington hat vier frühere Söldner der Sicherheitsfirma Blackwater des Mordes und Totschlags für schuldig erklärt. Die Wachmänner hatten im September 2007 am belebten Nissur-Platz in Bagdad das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet. Dabei waren nach Angaben des Gerichts insgesamt 14 Iraker getötet und weitere 18 verletzt worden. Der Irak hatte damals von 17 Todesopfern gesprochen.

"Fahnenflüchtiger" bereits entlassen

Stade.(dpa) Die Ermittlungen gegen einen angeblich fahnenflüchtigen und in der Ostukraine kämpfenden Bundeswehr-Soldaten werden eingestellt. Der Mann sei bereits aus dem Militärdienst entlassen gewesen, als er Anfang Oktober als unerlaubt abwesend gemeldet wurde, erklärte die Staatsanwaltschaft in Stade.
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