Hongkong: Gegensätze prallen aufeinander
Gespräche ohne Erfolg

Die ersten Gespräche zwischen Regierung und Aktivisten in Hongkong haben keinen Durchbruch gebracht. Nach mehr als drei Wochen Demonstrationen für mehr Demokratie ist ein Ausweg aus der bisher größten politischen Krise in der chinesischen Sonderverwaltungsregion nicht in Sicht.

In dem live im Fernsehen übertragenen, zweistündigen Dialog prallten die Gegensätze aufeinander. Die Regierung machte einige Vorschläge zum weiteren Vorgehen. Doch waren die Studentenführer am Ende unentschlossen, ob sie eine Fortsetzung des Dialogs für sinnvoll halten.

Hongkongs Verwaltungschefin Carrie Lam warf den Demonstranten die Verletzung von Gesetzen vor, während die Studentenvertreter ihre Forderung nach mehr Demokratie in der früheren britischen Kronkolonie bekräftigten. "Hongkong ist kein unabhängiges Land", sagte Lam. "Es ist nur eine Sonderverwaltungsregion."
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