Iran-Abkommen: Obama-Kritiker in eigenen Reihen
Sechs spannende Wochen

Im Streit um das iranische Atomabkommen ringt US-Präsident Barack Obama um Rückendeckung für das wohl wichtigste außenpolitische Vorhaben seiner zwei Amtszeiten. Seine viel beachtete Grundsatzrede stieß auf ein geteiltes Echo. Die kommenden sechs Wochen werden zeigen, ob Obamas massive Kampagne ausreicht, um eine Blockade im Kongress abzuwenden. Denn neben dem absehbaren Widerstand der Republikaner geht auch Kritikern in den Reihen seiner eigenen demokratischen Partei die Vereinbarung mit Teheran nicht weit genug. Zugleich konfrontierte Obama Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, einen der schärfsten Gegner des Abkommens, direkt: "Mit Ausnahme Israels hat jedes Land der Welt, das sich öffentlich geäußert hat, Unterstützung ausgedrückt." (Kommentar)
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